News Archive

16.09.2017 | NR-Debatte No-Billag, Medienmitteilung

„Ein Nein zu No-Billag ist auch eine Anerkennung der über dreissigjährigen Arbeit Tausender von freiwilligen Sendungsmachenden in der ganzen Schweiz“ kommentiert UNIKOM-Verbandspräsident Lukas Weiss den anstehenden Entscheid des Nationalrats zur Initiative „zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren“. -> Weiterlesen

14.06.2017 | SRG Insider: «Kurz erklärt»: Was sind UNIKOM-Radios?

Traumberuf Radiomoderator/in: Damit dieser eines Tages wahr wird, hat man die Möglichkeit in einem von 18 sogenannten UNIKOM-Radios Fuss zu fassen und sich entsprechend ausbilden zu lassen. UNIKOM-Radios – say what? SRG Insider erklärt sehr gerne kurz.

14.03.2017 | Offener Brief an Nationalrätin Natalie Rickli

Sehr geehrte Frau Nationalrätin

Sie vertreten als Präsidentin und damit Sprecherin der nationalrätlichen Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (KVF) im Rat und gegenüber der Öffentlichkeit auch die Dossiers „Service public“ und „No Billag“, soweit diese in Ihrer Kommission behandelt werden. Und Sie nehmen als KVF-Präsidentin Einfluss auf die Behandlung dieser Traktanden in der Kommission.

Gleichzeitig vertreten Sie als Kader bei „Goldbach Media“ auch handfeste wirtschaftliche Interessen dieses Medienunternehmens. Dieses steht im Bereich Vermarktung und Werbegelderacquisition in direkter Konkurrenz zur SRG. Darüber hinaus ist bekannt, dass sie als Präsidentin von „Aktion Medienfreiheit“ als exponierte Gegnerin der SRG auftreten.

Als Nationalrätin haben Sie eine öffentliche Aufgabe und Verantwortung, und wir sind überzeugt, dass Sie sich nicht dem Verdacht aussetzen möchten, mit Ihrem Amt partikuläre Interessen zu verfolgen.

Deshalb fordern wir Sie auf, Berufsinteresse und politische Arbeit zu trennen und in diesen medienpolitischen Fragen als Kommissionspräsidentin der KVF in den Ausstand zu treten.

Die drei Medienverbände SSM, syndicom und impressum: http://www.ssm-site.ch/offener-brief-an-nationalraetin-natalie-rickli/

14.06.2015 | RTVG-Ja stärkt die Schweizer Lokalradios

Die Union nicht-kommerzorientierter Lokalradios UNIKOM freut sich, dass das Stimmvolk das neue Radio- und Fernsehgesetz RTVG angenommen hat. Das neue RTVG stärkt die kleinen Lokalradios und die Stimmenvielfalt in der Schweiz. Deshalb hat sich die UNIKOM für ein Ja zum neuen Gesetz engagiert.

Im Fokus des Abstimmungskampfes standen das neue Finanzierungsmodell und seine Auswirkungen auf die SRG. Dabei ging oft vergessen, dass die Revision auch wichtige Neuerungen für die privaten Sender bringt. Erstens wird der Gebührenanteil der privaten Radio- und Fernsehstationen angepasst. Sie erhalten künftig 4 bis 6% der Abgabe für Radio und Fernsehen (bisher erhielten sie 4%).

Zweitens können die Gebührengelder, die aus administrativen Gründen seit Jahren blockiert sind, endlich für Aus- und Weiterbildung und für die Digitalisierung eingesetzt werden können. Es handelt sich dabei um 44 Mio. Franken. Wenn die UNIKOM-Radios in Aus- und Weiterbildung investieren, dann investieren sie in die Stimmenvielfalt. Bei UNIKOM heisst das vielsprachige MigrantInnen-Sendungen, spezialisierte Musikmagazine, Kulturberichterstattung, kritische Hintergrundberichte, Kinderradio, SeniorInnenradio, Sendungen von Menschen mit Psychiatrieerfahrung, um nur einige zu nennen. Deshalb freut sich die UNIKOM, dass das Stimmvolk mit dem heutigen Ja zum neuen RTVG diese Stimmenvielfalt stärkt.

Auskünfte:
Lukas Weiss, Präsident
president@unikomradios.ch
+41 79 373 22 33

11.05.2015 | Ja zum RTVG

Die Union nicht-kommerzorientierter Lokalradios UNIKOM hat an ihrer Mitgliederversammlung vom 7. Mai 2015 die JA Parole für die Abstimmung über das neue Radio und Fernsehgesetz RTVG vom 14. Juni 2015 beschlossen.



Das revidierte Radio und Fernsehgesetz RTVG bringt verschiedene Verbesserungen für die Zukunft der nicht-kommerzorientierten Lokalradios. Erstens kann der Gebührenanteil für alle privaten Radio- und Fernsehstationen von 4% bis auf 6% erhöht werden. Das sind jährlich bis zu CHF 27 Mio. mehr für die die Veranstalter neben der SRG, die dadurch gestärkt werden. Die Medienvielfalt in der Schweiz wird gefördert.

Zweitens können die Gebührengelder, die aus administrativen Gründen seit Jahren blockiert sind, endlich für Aus- und Weiterbildung und für die Digitalisierung eingesetzt werden. Es handelt sich dabei um 44 Mio. Franken. Wenn die UNIKOM-Radios in Aus- und Weiterbildung investieren, dann investieren sie in die Stimmenvielfalt. Bei UNIKOM heisst das vielsprachige MigrantInnen-Sendungen, spezialisierte Musikmagazine, Kulturberichterstattung, kritische Hintergrundberichte, Kinderradio, SeniorInnenradio, Sendungen von Menschen mit Psychiatrieerfahrung, um nur einige zu nennen.

Durch die Umstellung auf die Haushaltgebühr fallen die Kontrollen durch die Billag weg, der administrative Aufwand nimmt ab, die Gebühr sinkt deshalb für die meisten Haushalte und kleine Gewerbebetriebe zahlen künftig keine Gebühren mehr.

Aus all diesen Gründen hat die Mitgliederversammlung der UNIKOM am 7. Mai 2015 beschlossen, das neue RTVG mit einem kräftigen JA zu unterstützen.

25.12.2014 | Inventar Radioarchive der Unikommitglieder

Memoriav, der Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz und die Digris haben mit Unterstützung des BAKOM und der Stiftung SRKS ein Inventar aller Radioarchive der UNIKOM durchgeführt. Die Ziele des Inventars waren, bedeutende und erhaltenswerte Bestände von Sendungen zu identifizieren. Gleichzeitig wurde von Digris der Innovationsbedarf hinsichtlich der Digitalisierung erfasst.

Die Unikom, Memoriav und die Digris haben ein Folgeprojekt beschlossen. Sie veranstalten dazu am 7. Mai 2015 ein Workshop in Bern.

04.12.2014 | Präsentation "Service Public"

Die Eidgenössische Medienkommission EMEK hat im November zu einer Anhörung zum Thema "Service Public" eingeladen. Auch die UNIKOM war eingeladen. Präsident Lukas Weiss hat unsere Position zum Thema präsentiert. Hier die Präsentation als Download.

UNIKOM_Service_Public

02.12.2014 | Radiobranche stellt die Weichen für den UKW-Ausstieg

Ab 2024 sollen in der Schweiz alle Radioprogramme nur noch digital und hauptsächlich über DAB+-Plattformen verbreitet werden. Dies ist das Ziel der Radiobranche, die spätestens 2024 die analoge UKW-Verbreitung ihrer Programme einstellen will.

br_digimig_1

Am 1. Dezember 2014 übergaben Vertreter der SRG und der privaten Radiostationen Bundesrätin Doris Leuthard einen entsprechenden Fahrplan mit Massnahmen, die bis zu diesem Zeitpunkt von der Branche und den verantwortlichen Bundesstellen umgesetzt sein müssen. Mehr Infos, siehe Pressemitteilung Bakom

01.09.2014 | 14 neue DAB+ Radios für Zürich

Ab Ende August strahlen in Zürich und Region 14 frische Pop-, Rock- und Kulturradios ihr Programm auf DAB+ aus. Die zumeist alternativen und werbefreien Lokal- und Internetradios haben dank der Funkkonzession und der weltweit einzigartigen Technologie der Digris AG einen kostengünstigen Zugang erhalten. Digitales Radio wird somit auch für unabhängige Radios mit kleinem Budget, wie das Zürcher LoRa, Stadtfilter aus Winterthur oder Kanal K aus Aarau, erschwinglich. Wieder zurück auf DAB+ ist Roger Schawinski mit dem Jugendradio Planet 105.

Weltweites Interesse an Verbreitungstechnologie
Mit dieser weltweit neuartigen Verbreitungstechnologie für Digitalradio hat Digris sehr viel Bewegung in die europäische Digitalisierungsdebatte gebracht. Insbesondere die Regulatoren informieren sich beim BAKOM über das urban-lokale Verbreitungskonzept.

Die Medienmitteilung finden Sie auf der Webseite der Digris.

15.08.2014 | Swissradioday - 3. September 2014

Seit 2014 neu eingebettet ins International Radio Festival, findet der SwissRadioDay dieses Jahr erstmals im Kaufleuten in Zürich statt; am Abend feiert die Radiobranche am gleichen Ort die RadioNight.

Swiss Radio Day 2014 header

11.08.2014 | Radio RaSa - Zweiter Schaffhauser Radioweitwurf

Radioweitwurf, die Zweite. Veranstaltet wird das Ganze wieder von Radio Rasa. Am Samstag den 30.08.2014 fliegen ab 15:00 Uhr die Fetzen beziehungsweise die Rundfunkempfänger. Der Wettbewerb findet auf dem Munot-Sportplatz in Schaffhausen statt. Radio Rasa bietet die Alternative zum blossen Radio hören und will seinen Mitgliedern, Gönnern, Hörerinnen und Hörern die Möglichkeit geben, ihre Kraft und ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Mit einem guten Versuch winkt der Titel des internationalen Schaffhauser Stadtmeisters, bzw. der internationalen Schaffhauser Stadtmeisterin. Titelträger sind Bea Koch, David Keller und Pascal (Kinder). Auch dieses Jahr wird in 3 Kategorien geworfen.
Der Sender will nicht zur Wegwerfgesellschaft beitragen. Daher können ausschliesslich defekte Radiogeräte verwendet werden. Radio Rasa kümmert sich um die artgerechte Entsorgung. Für alle, denen das nötige Wurfobjekt (Mindestgewicht 2000 Gramm) fehlt, stellt Radio Rasa Radiogeräte zur Verfügung.

Bei all dem sportlichen Treiben soll das Rahmenprogramm natürlich nicht zu kurz kommen. Für Unterhaltung und das leibliche Wohl der ZuschauerInnen und AthletInnen ist gesorgt. Wer am Weitwurf teilnehmen möchte, sollte sich bis zum 25.08.2014 per Mail an info@rasa.ch für den Wettbewerb anmelden. Die Teilnahme ist kostenlos und bei schlechtem Wetter fällt der Anlass ins Wasser.

19.06.2014 | UNIKOM und SSM unterzeichnen den ersten Branchenvertrag im Bereich der Privatradios

Die Union nicht-kommerzorientierer Lokalradios (UNIKOM) und das Schweizer Syndikat Medienschaffender (SSM) haben am 18. Juni 2014 in Zürich den ersten Branchenvertrag im Bereich der Privatradios der Deutschschweiz unterzeichnet. Der Branchenvertrag tritt per 01. Juli 2014 in Kraft.

Der Abschluss dieses Branchenvertrages ist das Resultat respektvoller sozialpartnerschaftlicher Gespräche und Verhandlungen zwischen Vertretern der UNIKOM, des SSM und den Mitgliederradios von Anfang dieses Jahres. Gemeinsam haben wir Minimalstandards für die Arbeitsbedingungen definiert, die in unseren Augen nicht unterschritten werden dürfen.

In Zeiten, in denen sich die Arbeitsbedingungen in der Medienbranche tendenziell verschlechtern, senden die UNIKOM und das SSM damit ein Signal an die gesamte Branche. Faire Arbeitsbedingungen sind nötig und möglich. Nicht zuletzt sind sie es, die einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der journalistischen Arbeit haben.

Das SSM setzt sich weiterhin für eine kollektive Regelung der Arbeitsbedingungen und Gesamtarbeitsverträge für alle Angestellten im Bereich der privaten Radio- und Fernsehstationen ein. Der Abschluss des Branchenvertrages mit der UNIKOM ist ein erster Meilenstein auf diesem Weg.

Weitere Informationen:
UNIKOM: Lukas Weiss, Präsident UNIKOM, 079 373 22 33
SSM: Stephan Ruppen, Zentralsekretär SSM, 079 215 14 18

07.06.2014 | Sag niemals nie: Schawinskis neuer Flirt mit Digitalradio

Vor einem halben Jahr verabschiedete sich Roger Schawinski mit seinen Sendern Radio 1 und dem neu erworbenen 105 von Digitalradio. DAB sei eine teure Technologie ohne Publikum. Stattdessen will der Medienunternehmer auf Internetradio setzen. Wie die MEDIENWOCHE weiss, plant Schawinski eine Rückkehr auf Digitalradio. Schon ab diesem Sommer könnten Radio 1 und 105 in Zürich wieder via DAB zu empfangen sein. Schawinski interessiert sich mit Radio 1 und 105 für Sendeplätze im Digitalradionetz LIMUS von Digris, das noch in diesem Jahr in Zürich seinen Betrieb aufnehmen wird. Read more...

06.06.2014 | Radio Blind Power zieht den Stecker

Radio Blind Power zieht den Stecker und beendet am Freitag seinen Sendebetrieb. Die finanzielle Lage, personelle Engpässe sowie der technische Notstand verhindern eine Weiterführung des Sendebetriebs.

Hier das Spendenaufruf Video von Radio Blind Power und den Spendenaufruf via Crowd Funding

01.06.2014 | Neue Töne auf DAB+ in Genf

14 nichtkommerzielle Pop-, Rock- und Kulturradios strahlen in Genf ab dem 1. Juni ihr Programm offiziell auf DAB+ aus. Die alternativen Sender haben dank einer neuen Konzession und einer günstigeren Sendetechnologie, die den Betrieb von urbanen Sendeinseln auf einem vierten DAB+-Layer ermöglicht, Zugang erhalten. Damit wird digitales Radio in der Schweiz erstmals auch für unabhängige Radios mit kleinem Budget erschwinglich und die lokale, kulturelle Radiovielfalt gefördert

DAB+ bleibt nicht länger den öffentlich-rechtlichen Sendern der SRG oder den kommerziellen Privatradios vorbehalten. Seit Mai testeten in Genf unabhängige Webradios und Lokalradios eine Software-basierte Technologie aus und senden nun ab 1. Juni in digitaler, störungsfreier Qualität. Die Hälfte dieser 14 neuen Radiostationen definiert sich über ihr eigenständiges Musikprofil, die andere mehr durch Wortinhalte. Radio Ouistiti ist beispielsweise ein Programm für Kinder bis 8 Jahren, das von engagierten Müttern gestaltet wird. Bisher konnten Kinder und ihre Eltern das Radio nur über Internet empfangen. Fréquence Banane ist ein Studentenradio aus dem Umfeld der ETH Lausanne / EPFL und Global FM das erste Radio der Schweiz, das ausschliesslich Sportinformationen sendet. Das internationale Publikum am Lac Léman erhält ebenfalls eine neue Stimme, den englischsprachigen Sender World Radio Switzerland. Radio Tropic unterhält die Black Community mit tropischer Latinomusik rund um die Uhr. Die digitale Radiorevolution ist damit in der Romandie angekommen. Denn diesen Herbst und Winter folgen die Städte Lausanne, Montreux, Martigny und die französische Region des Wallis mit eigenen DAB+-Inseln, auf denen leidenschaftliche Programmacher unabhängige Radiostationen produzieren.

Vielfalt dank viertem DAB+-Layer

Dass diese Lokal- und Internetradios in Genf und anderswo auf DAB+ senden können, macht eine eigene Funkkonzession möglich. Die Zürcher Digris AG hat diese im Juni 2013 vom Bundesamt für Kommunikation, BAKOM, erhalten und baut zusammen mit dem Genfer Unternehmen OpenDigitalRadio.org in über 20 grösseren Städten der Schweiz auf diesem vierten DAB+-Layer lokale Inseln auf. Sie setzt dabei eine neue, softwaregestützte Technologie ein, die mit deutlich tieferen Kosten auskommt als dies bei den bestehenden sprachregionalen DAB+-Sendegebieten der SRG oder der SwissMediaCast der Fall ist. Rund 135'000 Franken musste ein Radio bisher zahlen, um eine Region wie die Romandie auf DAB+ abdecken zu können. Für sieben urbane DAB+-Inseln wie in Genf zahlen die alternativen Programmveranstalter lediglich einen kostendeckenden Anteil von 10'000 Franken im Jahr. Von denn Investitionskosten der Digris AG finanziert das BAKOM 75 Prozent, da dieser Konzessionär keine kommerziellen Ziele verfolgt. Deshalb können sich nun unabhängige Radios den Wechsel zu digitalem Radio und der Technologie der Zukunft leisten. Wird UKW in Zukunft abgeschaltet, ist für sie ein finanzierbarer Wechsel auf DAB+ existentiell.

Technische Innovation und programmliche Alternativen

Für die 14 freien Sendeplätze auf dem neuen Layer in Genf haben sich ursprünglich über zwanzig Radiostationen interessiert. Die Digris AG hat das Auswahlverfahren einem unabhängigen Radiorat übertragen, der die Gesuche nach drei Hauptkriterien beurteilte. Im Vordergrund standen der lokale Bezug zum Sendegebiet, sowie alternative Programmangebote bei Musik, Unterhaltung und Wortbeiträgen. Die ausgewählten Radios haben sich drittens dadurch ausgezeichnet, dass sie die interaktiven Möglichkeiten von digitalem Radio aktiv nutzen und so die Attraktivität von DAB+ steigern werden. Bis Ende 2016 wird die Digris AG in über 20 Schweizer Städten lokale DAB+-Inseln aufgebaut haben. 70-80 unabhängige Radiostationen werden dann auf DAB+ senden und der vierte Layer wird dann eine grössere Programmvielfalt anbieten, also die drei bestehenden Layer von SRG, SwissMediaCast und Romandie Médias zusammen.

Kontaktpersonen

- Für Fragen zur Digris AG, welche die Konzession besitzt, die technische Infrastruktur aufbaut und die Radiostationen auswählt, kontaktieren Sie Thomas Gilgen, Geschäftsführer Digris AG, 079 317 01 09 / thomas.gilgen@digris.ch
- Auskunft zur Software-Technologie, die durch OpenDigitalRadio.org entwickelt wurde, erteilt Mathias Coinchon, Lead Development OpenDigitalRadio.org, 079 827 36 20 / coinchon@yahoo.com
- Für Fragen zur Union der nicht kommerzorientierte Lokalradios der Schweiz / UNIKOM, spricht Lukas Weiss, Präsident der UNIKOM-Radios, 079 699 69 69 / president@unikomradios.ch
- Beim BAKOM ist zuständig René Wehrlin, Sektion Medien, 032 327 55 96 / rene.wehrlin@bakom.admin.ch
- Fragen zur Radioselektion durch den Radiorat beantwortet Markus Unterfinger, Sprecher Radiorat, 076 419 21 10 / unterfinger@hispeed.ch

09.05.2014 | Spendenaufruf für Civil Radio Budapest

Die Radioschule klipp+klang unterstützt den Spendenaufruf für Civil Radio Budapest
(Spenden bis 25. Mai 2014)

 

Civil Radio in Budapest, eines der letzten unabhängigen Radios Ungarns, ist in Not. Wir sammeln Geld. Warum?
Wir kennen Akos (Geschäftsführer), Helga (Redaktorin) und Gabor (freiwilliger Sendungsmacher) persönlich, weil die Radioschule klipp+klang mit Civil Radio in EU-Projekte zusammenarbeitet. Wir haben ihren Kampf um ihr Radio seit dem Regimewechsel in Ungarn vor vier Jahren sehr nahe miterlebt und sind schwer beeindruckt von ihrem Engagement, mit welchem sie einen Stein nach dem anderen aus dem Weg räumen. Sie haben es bis heute aus eigener Kraft geschafft. Jetzt brauchen sie Unterstützung von aussen, damit die Mühe nicht umsonst war.
Die akute Herausforderung für Civil Radio ist, genug eigene Sendungen zu produzieren. Denn das neue Mediengesetz der rechts-konservativen Regierung sagt, dass Gemeinschaftsradios 16 Stunden Eigenproduktionen pro Tag senden müssen! Das ist mit Freiwilligen allein kaum zu schaffen, und seit Anfang Jahr kann das Radio keine Mitarbeitenden mehr bezahlen. Unsere Freunde suchen intensiv nach neuen Finanzierungsquellen, verhandeln z.B. mit einem Buchverlag, doch ihnen läuft die Zeit davon. Sie brauchen jetzt Geld, um den Sendebetrieb aufrecht zu halten und ihre Sendekonzession, die bis 2019 läuft, zu behalten.

 

Anfang Jahr startete Civil Radio einen Hilferuf: http://sos.civilradio.org/de/
- 10 Euro ermöglichen eine zusätzliche Sendestunde für die Stimme der Zivilgesellschaft in Budapest
- 20 Euro ermöglichen 2 Sendestunden
- 40 Euro ermöglichen 5 Sendestunden
- 60 Euro ermöglichen 8 Sendestunden

 

Spendeninfos:
- Die Radioschule klipp+klang sammelt die Spenden in CHF und übernimmt die Administration:
- Spendenkonto: Post-Konto, IBAN CH27 0900 0000 8005 9624 1, Vermerk: Spende Civil Radio, Empfänger: Radioschule klipp+klang, Schöneggstr. 5, 8004 Zürich
- Die Spendenaktion läuft bis zu 25. Mai 2014 (danach können Spenden weiterhin direkt an Civil Radio gerichtet werden: http://sos.civilradio.org/de/)
- Am 2. Juni werden die Spenden zu 100% an Civil Radio überwiesen und die Höhe des gesammelten Betrags auf www.unikomradios.ch und www.klippklang.ch publiziert.

13.09.2013 | Die Radiolandschaft in der Schweiz verändert sich

Gute Nachrichten für die freien und unabhängigen Lokalradios in der Schweiz: Ihnen steht nichts mehr im Weg, künftig ihr Programm auch über DAB-Digitalradio zu verbreiten. Die Digris AG, die u.a. Open Broadcast betreibt, erhält vom Bundesamt für Kommunikation Bakom die dazu erforderliche Funkkonzession. Das Konzept für die lokale Digitalradioverbreitung hat die Digris AG und Opendigitalradio in enger Zusammenarbeit mit den Radioverbänden UNIKOM und Asroc ausgearbeitet.

Bisher war es kleineren Veranstaltern aus Kostengründen nicht möglich, auch digital zu senden. Die Digris AG setzt für die DAB-Verbreitung eine neue, softwaregestützte Technologie ein, die mit wesentlich tieferen Kosten auskommt und sich vor allem für kleine Sendegebiete gut eignet. In einem ersten Schritt sollen noch in diesem Jahr erste Antennen in Genf und Zürich aufgebaut werden. Der Endausbau in der ganzen Schweiz ist bis Ende 2016 vorgesehen

Rückfragen: thomas.gilgen@digris.ch & president@unikomradios.ch
Links: Pressemitteilung BakomArtikel Tageswoche, Telebasel